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Zürcher Unterländer

Floorball holt Urgestein Meier

Mittwoch, 06. Januar 2010

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Mit Daniel Meier und Richi Köppel steht neu ein Trainergespann an der Bande des Tabellenletzten der NLB. Auch das Kader wird verstärkt.

Zurück an alter Stätte: Daniel Meier, hier 2006 als Spielertrainer von Bülach Floorball.

Zurück an alter Stätte: Daniel Meier, hier 2006 als Spielertrainer von Bülach Floorball.

Nach dem tiefen Fall ans Tabellenende und der anschliessenden Entlassung von Trainer Janne Aaltonen Mitte Dezember soll es bei Bülach Floorball im neuen Jahr wieder aufwärts gehen. Mit Daniel Meier und Richi Köppel lenken bis Ende Saison zwei altbekannte Gesichter die Geschicke des Bülacher NLB-Teams. Der 44-jährige Meier ist ein Unterländer Urgestein und spielte 18 Jahre in der NLA – mit den Giants Kloten und später bei Bülach. «Dani ist dabei, seit es in der Schweiz Unihockey gibt», meint Stephane Géslin lachend. Der Floorball-Präsident ist mit dem Ausgang der Trainersuche sichtlich zufrieden. Schliesslich bringt nicht nur Meier, sondern auch Richi Köppel als langjähriger Assistent des ehemaligen Bülach-Trainers Remo Manser viel Erfahrung mit. Assistiert werden die beiden Coaches vom ehemaligen Nationalspieler Michael Walthard und von Peter Michel, der bereits in der NLA bei Rychenberg Winterthur als Assistent an der Bande gestanden ist.

Adanks kehren ebenfalls zurück

Doch damit nicht genug. Auch auf dem Feld haben die Bülacher aufgerüstet: Das dünne Kader der Unterländer gewinnt mit Marco Maag und Mario Meier zwei talentierte Spieler aus dem Förderkader von Rychenberg und wird durch den definitiven Transfer von Torhüter Pascal Meier weiter verstärkt. Zudem stösst mit dem Center Mikko Tapola ein Freund von Bülach-Verteidiger Niklas Hovivuori zum Team, der lange in der zweiten finnischen Liga gespielt hat. Und Floorball ist nicht nur für das Trainergespann eine Herzensangelegenheit: «Wir haben mit Raphael und Roman Adank sowie Andreas Bachmann drei Spieler des letztjährigen Teams reaktivieren können», erklärt Géslin, der nun optimistisch richtig Playouts blickt. Trainer Meier möchte sich zu den sportlichen Aussichten nicht äussern: «Zuerst will ich das Team kennenlernen», so seine Begründung. Er habe sich das Ganze aber gut überlegt, erklärt der Vater einer neun Monate alten Tochter und schmunzelt: «Die Doppelbelastung halte ich schon aus.»