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«Die Play-Offs haben eigene Gesetze»

Dienstag, 23. März 2004

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Meisterschaft - 4. Liga Herren

Bülach Floorball - UHC Wallisellen 5:0

Bülach Floorball - UHC Maniac Pfäffikon 7:3

Wie bereits im Hinspiel musste das FunTeam gegen Maniac anfänglich unten durch. Beide Teams erarbeiteten sich Chancen, wobei Maniac die klareren für sich beanspruchen durfte. Es deutete alles darauf hin, dass das attraktive Spiel mit wenigen Toren enden wird, denn die Torhüterleistungen waren hervorragend. Zur Pause stand es 0:1 gegen das FunTeam. Die Stimmung war dennoch von Zuversicht geprägt. „Diese Mannschaft hat den Zenit noch nicht erreicht“ gab sich Patrick „Gisi“ Falk zur Pause optimistisch. Ralph Krüger sprach gar „von einer erfolgreichen Zukunft“, der das Team entgegenblicke, während Ueli Schwarz das „Freie Eis“ suchte. Die Gangart der beiden Mannschaften war hart, aber keineswegs unfair; Felix Hollenstein: „Das ist Play-Off“. Das FunTeam hatte sich gegen Ende der ersten Halbzeit mehr Spielanteile erkämpft und begann auch die zweite Hälfte stark. Der aus München angereiste Beckenbauer hatte „eine klare Reaktion der Mannschaft“ gefordert, beschwichtigend antwortete Felix Hollenstein „Die Play-Offs haben ihre eigenen Gesetze“ worauf der glänzend aufgelegte Werner Spross hinzufügte „da geht es nicht um ein paar hunderttausend Fränkli“. Das 2:0 kurz nach der Pause kam für alle Beteiligten überraschend.

Die Schwingungen in der Halle verleiteten Elisabeth Thessier zu der Aussage „Der Saturn kreuzt des Uranus’ Bahnen“ und sprach damit aus, was viele andere auch dachten, aber nicht auszusprechen gewagt hatten, Felix Hollenstein dachte gerade darüber nach, dass die Play-Offs ihre eigenen Gesetze haben und in dem Moment enteilte Dani Dede Dingetschweiler den Geschossen des Zeus’ gleich und erzielte den Anschlusstreffer zum 2:1. Lisbeth frohlockte, Beckenbauer telefonierte mit Hoeness und Hotz verlängerte sofort mit Marco Hofer um sechs Jahre während er über Europacup und Nationalheld Dede sinnierte. Hoeness hatte kaum den Hörer in der Hand, da hängte der Kaiser bereits wieder auf; die Ereignisse überschlugen sich. Innert 33,3 Sekunden ging das Funteam mit 4:2 in Führung, genau wie Thessier prophezeit hatte. Beckenbauer prügelte sich jetzt mit Hotz um Hofer, Krüger schickte ein SMS an Dede, Ueli Schwarz kannte die Gründe für das Vorgefallene und Felix Hollenstein freute sich, dass in den Play-Offs alles möglich war während Karl Engel einen hervorragenden Cantaluppi gesehen haben wollte. Mit drei weiteren Toren zementierte das FunTeam seinen zweiten Platz noch ehe Maniac das abschliessende 7:3 erzielte.

Christian Gross lobte nach dem Spiel die mentale Leistung der Mannschaft, Dede löschte das SMS von Krüger, Beckenbauer dementierte Kontakte mit Hofer und Hofer diskutierte mit Spross über die Arbeitsbedingungen im Gartenbau. Die Mannschaft zog sich langsam und zufrieden in die Kabine zurück, Thessier sprach von einer neuen Saison, die kommen werde und Felix Hollenstein sass glücklich mit Ueli Schwarz am Cafeteria-Tisch ohne ihm zuzuhören.

jcg

Spieltagsübersicht - Runde 8

Resultate

SC Illnau - Fireball Nürensdorf 9 : 2
UHC Bassersdorf - Team Zürich Nord 18 : 6
Fireball Nürensdorf - Kadetten Unihockey Schaffhausen 4 : 8
SC Illnau - UHC Bassersdorf 9 : 3
UHC Maniac Pfäffikon - Team Zürich Nord 11 : 4
Bülach Floorball - UHC Wallisellen 5 : 0
Kadetten Unihockey Schaffhausen - Phantoms Rafzerfeld 6 : 4
Bülach Floorball - UHC Maniac Pfäffikon 7 : 3
UHC Wallisellen - Phantoms Rafzerfeld 0 : 5

Tabelle

1. unverändert Phantoms Rafzerfeld 16 +142 29
2. unverändert Bülach Floorball 16 +49 26
3. unverändert Kadetten Unihockey Schaffhausen 16 +32 25
4. unverändert UHC Maniac Pfäffikon 16 +38 21
5. unverändert SC Illnau 16 0 14
6. unverändert UHC Wallisellen 16 -64 9
7. unverändert Fireball Nürensdorf 16 -75 8
8. verbessert UHC Bassersdorf 16 -57 7
9. verschlechtert Team Zürich Nord 16 -65 5