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Dem Favoriten lange getrotzt

Samstag, 02. Februar 2002

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5. Spieltag

Junioren D - UHC Baden 5:0
Junioren D - Jokerit Birmenstorf 5:13

Alle waren sie motiviert, die Junioren D-Spieler. Und kaum waren sie in der Halle, da stand der Verantwortliche des UHC Baden bei Tranier Kronenberg und erklärte, dass das folgende Spiel um 14.00 Uhr nicht durchgeführt werden kann. "Sie hätten leider nur 2 Spieler...", war die Erklärung von Baden. Resultat war also schon wieder ein 5:0-Forfaitsieg.

Das nächste Spiel war um 15.20 Uhr angesagt, es ging gegen den Tabellenführer Jokerit Birmenstorf. Ziel war es, den souveränen Leader zu stürzen, leider aber ohne Erfolg. Die erste Halbzeit war wieder einmal stark, doch die zweiten 15 Minuten müssen so schnell als möglich vergessen werden. Wie schon bei einigen Spielen zuvor ist die zweite Halbzeit schlechter ausgefallen, als die erste.

Schon in der zweiten Spielminute konnte Bülach das Skore eröffnen und ging durch den stark spielenden Adrian "Adi" Kilchenmann mit 1:0 in Führung, doch Jokerit reagierte (leider) kompromisslos und war innert kürzester Zeit mit 4:1 in Front. Doch mit Ivan Lochbihler haben die Bülacher eine äusserst verlässlichen Scorer, er konnte durch einen herrlichen Drehschuss auf 4:2 verkürzen. In der Halle herrschte jederzeit eine gute Stimmung und hätten die Bülacher ihre Chancen besser ausgenützt, wäre ein Überraschung durchaus im Bereich des Möglichen gelegen. Der Halbzeitstand von 6:4 für Jokerit war nicht unverdient, durch grossen Einsatz konnten die Bülacher Junioren D aber den Anschluss an den grossen Favoriten immer wahren. Die zweite Halbzeit ging jedoch mit 7:1 ganz klar zugunsten von Birmenstorf und dies auch verdient. Das Schlussresultat von 5:13 ist zwar sehr hoch ausgefallen, doch man muss dabei auch in Betracht ziehen, dass Birmenstorf bisher seine Spiele durchschnittlich mit 15:2 gewann.

Im ersten Block mussten die Trainer Kronenberg und Wälte eine Umstellung vornehmen, denn Marius Ruckteschler konnte aus privaten Gründen nicht an diesem Turnier teilnehmen. Um die Blöcke aufzufüllen, wurde kurzfristig entschieden, dass Torwart Roger Schellenberg als Stürmer zu agieren hatte und dies sogar mit Erfolg, er skorte zum 5:9. Gekämpft haben Sie alle, doch nach dieser Niederlage muss niemand den Kopf hängen lassen, denn der 2. Tabellenplatz wurde trotz der Niederlage verteidigt. Urs Kilchenmann spielte wieder einmal die meisten Assists, hervorragend harmonierte er auch mit Bruder Adi Kilchenmann.

Ziel ist es nun, sich auf die bevorstehenden Spiele zu konzentrieren und den 2. Tabellenplatz zu verteidigen.