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Funteam vor Desaster

Freitag, 19. Januar 2001

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5. Spieltag

Funteam - T. Buchberg-Rüdlingen 8:6
Funteam - UHC Pfannenstiel Egg-M.-O. II 4:2

Für das Funteam beginnt am kommenden Sonntag um 9.55 Uhr in Rüdlingen die entscheidende Phase der Rückrunde. Nach einem planmässigen Saisonstart hat das Glück der Mannschaft zusehends den Rücken gekehrt. Statt auf einem sicheren Abstiegsplatz findet sie sich auf dem 4. Tabellenrang wieder und läuft akute Gefahr, das Saisonziel erneut zu verfehlen.

Anfangs Saison befand sich die Mannschaft auf sicherem Weg Richtung Erreichen des Saisonzieles, Wiederabstieg in die tiefste Liga. Sie tat alles, damit ein Debakel wie im Vorjahr verhindert werden kann. Um ganz sicher zu gehen und einen unglücklichen Ligaerhalt zu vermeiden, engagierte sie den Torhüter aus der 1. Mannschaft, der für die nötigen Gegentore hätte sorgen sollen. Trotz allen Bemühungen scheiterte das Team oftmals am eigenen Unvermögen und brachte regelmässig unerwünschte Punkte nach Hause. Selbst der unermüdliche Einsatz von Michi Reutlinger, der pausenlos die Strafbank aufsuchte und damit die Niederlage konsequent anstrebte, fruchtete nicht. Teamleader Bill versuchte seinen Mitspielern einen Ruck zu geben und verwertete vorbildlich auch hundertprozentige Möglichkeiten auf spektakulärste Weise nicht. Im Moment der Verzweiflung, als das Team durch desolate Schirileistungen und unglückliche Mithilfe der Gegner auf den sechsten Tabellenrang vorgestossen wurde, erzwang man die Rückkehr von Dede aus dem NLB-Team. Alle Hoffnungen lagen auf ihm, er könne die eigene Verteidigung nochmals markant schwächen. Doch auch dieser Schachzug verfehlte seine Wirkung komplett. Am Heimturnier vom 7. Januar spielte das Team völlig von der Rolle und präsentierte den Zuschauern eine peinliche Vorstellung. Erneute 4 Punkte und ein Vorrücken auf den 4. Tabellenrang waren die Folge. Die Teamverantwortlichen suchten nach Billigen Ausreden. "Wenn der Gegner nur 2 Tore macht, können wir ja nicht verlieren. Zudem ist die Verletztenliste dieses Jahr so leer wie noch nie." Dazu geselle sich riesiges Pech, da Buumi eigentlich unhaltbare Schüsse gleich reihenweise knapp neben das Tor lenkte. Das Publikum hatte für diese Erklärungen wenig übrig und buhte die Mannschaft zu Recht gnadenlos aus. Böse Zungen behaupten, viele Spieler hätten ihren Frust unter der Dusche mit Champagner und Bier ertränkt. Die Klagelieder jedenfalls füllten während einer vollen Stunde die Katakomben der KZU.

Nun bleiben den Funtastischen 8 Spiele, um den satten Vorsprung auf den rettenden Strich doch noch preiszugeben. Man vertraut nun auf die taktischen Meisterleistungen von Trainer Hofer und erhofft sich, dass er das Team nach der langen Durststrecke des Gewinnens endlich wieder auf die Verliererstrasse bringt.