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Die Junioren E blau stellen sich vor

Freitag, 20. November 2020

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Auch wenn der Spielbetrieb bis auf weiteres unterbrochen ist, wird hinter den Kulissen zumindest bei den unter 16-Jährigen fleissig weiter trainiert, um den Spass am Sport nicht zu verlieren und den Kids die Möglichkeit zur laufenden Entwicklung zu geben. Deshalb möchten wir mit der neuen Rubrik «Die Teams stellen sich vor» einen kurzen Einblick in die Juniorenteams aus Traineroptik geben. Den Beginn machen wir mit Daniel Horber, einer der vier Trainer aus dem Team Junioren E-blau. Daniel ist seit 2018 bei uns als Trainer tätig und hat seit Frühling 2020 zusätzlich die Herausforderung als Sportchef Junioren übernommen.

Dani Horber, wer bist du?

Ich heisse Dani Horber, lebe mit meiner Frau und unseren zwei Jungs, welche ebenfalls im Verein aktiv sind, seit elf Jahren in Bülach. Die E-Junioren trainiere ich die dritte Saison zusammen mit Yves Hubler, Jürg Renfer und Stef Ringli. Wir bilden ein Trainerquartett und teilen uns die Aufgaben auf. Die gute Zusammenarbeit im Trainerteam ist für mich persönlich sehr wichtig und es entstanden in dieser Zeit auch Freundschaften, welche über das Traineramt hinausgehen.

Das bringt uns doch gleich zur Frage, was dich am Trainerjob reizt. Und was ist es, das dich speziell am Unihockey fasziniert?

Für mich ist das Schöne am Trainerjob das Begleiten der Kids in ihren Fortschritten und dem Erarbeiten von gemeinsamen Zielen. Und es kommt in Form von Verdankungen und Wertschätzungen meist mehr zurück, als man investiert hat. Wie vorhin bereits erwähnt, ist es aber auch die gute Zusammenarbeit im Trainerteam, welche mich motiviert. Am Unihockey selber reizt mich in erster Linie die Geschwindigkeit der Sportart. Zudem begleitet mich Unihockey seit der Kindheit, sei es aktiv oder als Zuschauer.

Welche Ziele verfolgst du mit deinem Team in dieser Saison?

Auf unserer Stufe sollten wir eigentlich bewusst keine resultatmässigen Ziele anstreben. Aber das ist manchmal noch schwierig umzusetzen. Der Schwerpunkt liegt deshalb eher auf dem Vermitteln der Freude am Unihockey und bei der Aufgabe, die Kids in den Teamsport einzuführen.

In einem Juniorenteam ist es normal, dass jede Saison Spieler in die nächste Altersstufe wechseln und von unten neue dazukommen. Wie würdest du die Junioren E blau in dieser Saison charakterisieren?

Unser Team lebt von einem grossen Kampfgeist, welcher sich automatisch auf alle Spieler überträgt. Ein weiteres Merkmal ist die überdurchschnittliche Spielfreude, welche ebenfalls sehr ansteckend wirkt.

Was wünschst du dir noch von deinem Team?

Ich persönlich wünsche mir vor allem, dass jeder Spieler seinen Platz im Team findet und sich wohlfühlt. Wenn wir dies erreichen, dann sind meine Wünsche – unabhängig von den Resultaten – erfüllt.

Neben dem Traineramt hast du auf diese Saison hin auch die Funktion des Junioren-Sportchefs übernommen. Was braucht es deiner Meinung nach für Voraussetzungen, um Trainer oder Trainerin zu werden?

Die wichtigste Voraussetzung ist meiner Meinung nach die Freude am Unihockey und den Kids. Ist diese erfüllt, steht einem Engagement nichts im Weg. Wenn noch technische Fähigkeiten oder pädagogische Eigenschaften dazukommen, ist dies natürlich ein Vorteil aber nicht zwingend notwendig. Die Freude steht absolut im Vordergrund und an dieser wird der Trainer von den Kids auch gemessen, denn sie merken, ob man mit ganzem Herzen dabei ist oder nicht.

Die Nachwuchstabteilung von Bülach Floorball ist in den letzten Jahren enorm gewachsen und natürlich muss auch die Betreuung der zahlreichen Teams sichergestellt werden. Die Suche nach neuen Trainerinnen und Trainer ist immer wieder eine Herausforderung, aber warum ist das eigentlich so?

Ich kann nur mutmassen, aber ich denke, dass wahrscheinlich viele zu grossen Respekt davor haben und sich das Traineramt nicht zumuten. Zudem vermute ich, dass sich einige vor einer weiteren Verpflichtung im Leben scheuen. Hier kann ich aber nur jedem raten, dies zu versuchen, denn wie gesagt, man bekommt viel mehr zurück, als man gibt. Wenn wir nicht so viele engagierte und motivierte Trainerinnen und Trainer in unserem Verein hätten, würde unsere Warteliste explodieren und viele Kinder könnten ihren geliebten Sport nicht ausüben, das wage ich mir gar nicht vorzustellen. Wie oben erwähnt, ist die Grundvoraussetzung eigentlich lediglich die Freude am Sport und den Kids. Ich bin überzeugt, dass es unter den Eltern der spielenden Kids noch sehr viele versteckte Trainerperlen gibt und es wäre wünschenswert, wenn diese entdeckt würden.

Hast du noch ein Schlusswort oder ein wichtiges Anliegen?

Mir persönlich ist es wichtig, an dieser Stelle den Eltern ein grosses Dankeschön auszusprechen. Sie leisten im Hintergrund eine enorm wichtige Arbeit mit ihren Kids und ermöglichen unsere Arbeit überhaupt erst. Deshalb ist mir und dem ganzem Trainerteam ein gutes Verhältnis zu den Eltern sehr wichtig, damit die Zusammenarbeit funktioniert. Die Eltern schenken uns nichts weniger als ihr Vertrauen. Wenn man dann dankende Worte seitens der Eltern erhält, kann man davon ausgehen, dass man nicht alles falsch gemacht hat. Und diese Blumen gebe ich an dieser Stelle gerne an die Eltern zurück.