Zum Abschluss der Hinrunde traf Bülach in der heimischen Hirslen auf die Jona-Uznach Flames. Das Team vom oberen Zürichsee kämpft noch etwas mit der Konstanz. Auf Niederlagen gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte liessen die Flames nicht selten Siege gegen eigentlich favorisierte Teams folgen. Zuletzt gewannen die Flames gegen UBN sowie Frauenfeld und reiten auf einer kleinen Erfolgswelle. Die Bülacher hingegen hatten die bittere Pille aus dem unnötig verspielten Sieg gegen die Red Devils zu verdauen und mussten in der Doppelrunde auf einige Stammspieler verzichten, die dem freudigen Ereignis der Hochzeit von Teamkollege Jann Gartmann beiwohnten. Bülach Floorball gratuliert an dieser Stelle herzlich und wünscht dem Team fürs Leben alles Liebe.
Nach einem Konter in der fünften Minute waren die Bülacher mit einem Pfostenschuss von Sven Koller für den ersten Aufreger der Partie verantwortlich. Drei Minuten später eroberte Matthew Cockerill in der gegnerischen Ecke den Ball und erwischte den Torhüter mit einem frechen Schuss in den Netzhimmel zur Bülacher Führung. Diese baute Siro Zahner nach einem Pass in den Slot von Nick Bregenzer in der 15. Minute in Überzahl aus. Eine Minute später verwertete Matthew Cockerill einen mustergültigen Gegenstoss nach zwei Diagonalpässen von Nino Meroni und Mischa Schmid am weiten Pfosten zum 3:0. Und nach einem Rückpass von Nick Christen erhöhte Noé Ringli in der 19. Minute gar auf 4:0. Aber noch vor der Pause verkürzten die Gäste mit einem präzisen Schuss aus der Halbdistanz durch Jan Broder.
Das Spiel fand auch im Mitteldrittel eine animierte Fortsetzung. Nach zwei Chancen von Mischa Schmid zuerst in der 25. Minute allein gegen den Torhüter und dann in der 29. Minute mit einem Abschluss an die Latte kamen die Flames in der 32. Minute mit einem Schuss von Silas Denzler aus spitzem Winkel auf 4:2 heran. Doch eine Minute später erhöhte Noé Ringli nach zwei Querpässen von Marco Hottinger und Silas Horber wieder auf 5:2. In der 37. Minute zeigte Flames-Torhüter Lorin Dudler zuerst eine riesen Parade gegen Marco Hottinger, übersah diesen aber wenige Sekunden später bei einem Auswurf, wodurch schliesslich Silas Horber zum 6:2 nach 40 Minuten einschiessen konnte.
Die Gäste verkürzten in der 44. Minute nach einem Rückpass in den hohen Slot durch Joël Schnider auf 6:3. Den Viertorevorsprung stellten die Bülacher in der 51. Minute jedoch wieder her. Wobei der Abschluss von Sven Koller via Torhüter und Fuss eines Verteidigers in Netz gelangte. Und nur 17 Sekunden später setzte Yanik Hofmann den Ball nach einem Querpass von Mischa Schmid ins rechte Eck zum 8:3. Nach dem Timeout der Flames ersetzten diese den Torhüter in der Folge regelmässig durch einen sechsten Feldspieler, am Resultat änderte sich aber bis zum Schluss nichts mehr.
Bülach gewann diese Partie in erster Linie dank einer höheren Effizienz. Über die ganzen 60 Minuten gesehen, war es sicherlich kein typisches 8:3-Spiel. Während die Bülacher regelmässig scorten, gab es für die Flames auf der anderen Seite am bestens aufgelegten Bülacher Schlussmann Elisha Ekmann selten ein Vorbeikommen. Somit konnten die Bülacher den ersten Teil der Doppelrunde erfolgreich gestalten.




