Nach dem Saisonstart, der sicher nicht den Ansprüchen der Bülacher gerecht wurde, gab es aus der ersten Doppelrunde fünf Punkte. Auch wenn dann beim 11:2-Heimsieg gegen die Vipers offensiv die Torproduktion lief, präsentierte sich das Team am Vortag gegen Laupen noch nicht gefestigt. Mit NLB-Absteiger Davos-Klosters trafen die Bülacher auf einen weitgehend unbekannten Gegner. Die lange Anreise und die Höhenluft haben schon manchem Team das Leben zusätzlich erschwert.
Der Start verlief dann tatsächlich nicht für die Bülacher, die keinen spritzigen Eindruck machten. Das Heimteam liess den Ball gut laufen und nützte seine Möglichkeiten resolut aus. Silvan Meier brachte die Iron Marmots nach einem Ableger von Adrian Marugg in der sechsten Minute in Front. Ondřej Urbančík traf bei einem Gegenstoss in der 13. Minute zum 2:0. Und mit zwei Freischlägen erhöhten Lucas Nerreter und Silvan Meier bis zur Pause auf 4:0.
Nach der Pause verkürzte Silas Horber in Überzahl mit einem Abschluss aus der Distanz auf 4:1. In der 25. Minute zimmerte Rodrigo Hitz das Spielgerät von links an die Latte. Eine Minute später traf Marco Hottinger den Pfosten. In der 28. Minute scheiterte Rodrigo Hitz nach einem Querpass alleine vor dem Tor. Und auch Robin Schmitter sah seinen Abschluss aus kurzer Distanz vom starken Keeper Marvin Egg abgewehrt.
Die Bülacher Hoffnungen, dass es so weitergehen würde, wurden direkt nach dem Bully geknickt. Denn Andri Nerreter traf nach nur elf Sekunden zum 5:1. Danach lief bei den Bülachern wenig bis gar nichts mehr zusammen. Eero Haapaniemi und Jörg Meier erhöhten bis zur 47. Minute auf 7:1. Fünf Minuten vor Schluss traf Ondřej Urbančík in Unterzahl zum 8:1 und in den Schlusssekunden verwertete Andri Nerreter einen letzten Konter noch zum 9:1.
Das Startdrittel legte sicherlich den Grundstein für den weiteren Spielverlauf. Während die Bülacher in Ballbesitz wenig zustande brachten, zeigten sich die Gastgeber im Abschluss extrem effizient. Die Bülacher hätten im Mittelabschnitt nochmals herankommen können, doch das eine Tor war unter Berücksichtigung der Grosschancen zu wenig. Der frühe Treffer im Schlussabschnitt raubte den Bülachern dann die Hoffnung auf ein Comeback endgültig. Am kommenden Samstag trifft Bülach nun zu Hause in der Hirslen auf die Zuger Highlands.