Nach einem durchzogenen Saisonstart zeigten die Bülacher zuletzt gegen die Zuger Higlands eine ansprechende Leistung, schossen aber die Tore nicht und mühten sich bis in die Verlängerung ab. Entsprechend waren die Jona-Uznach Flames am siebten Spieltag in der Favoritenrolle, zumal sie auch bereits im 1/32-Final gegen Bülach gewinnen konnten.
Der Start gelang dem Heimteam nach Mass. In der vierten Minute nützte David Kuster einen Moment, in dem die Bülacher die defensive Organisation verloren, und schloss einen Querpass zur Führung ab. Zwei Minuten später kombinierten sich die Flames über die linke Angriffsseite vors Tor und schliesslich verwertete Joël Schnider zum 2:0. Etwas überraschend verkürzte zur Drittelsmitte Sven Koller nach einem Gegenstoss auf 2:1.
Auch im zweiten Abschnitt gelang den Gastgebern der bessere Start, sie konnten die Zweitoreführung in der 22. Minute durch Niklas Steiner wiederherstellen. Die Bülacher taten sich schwer damit, konstruktiv nach vorne zu spielen. Siro Zahner kam in der 31. Minute aus dem hohen Slot noch zur besten Möglichkeit des Drittels.
Viel gelang den beiden Teams auch in den letzten 20 Minuten nicht mehr. Die Bülacher bemühten sich zwar, blieben aber offensiv harmlos. Die Flames auf der anderen Seite blieben ihrer erfolgreichen Ausrichtung treu, konnten in der Schlussminute gar noch auf 4:1 erhöhen und brachten den Vorsprung ins Trockene.
Vor allem in Ballbesitz gelang den Bülachern in dieser Partie zu wenig. Häufig versprangen die Bälle auch, wodurch Angriffe immer wieder früh ins Stocken gerieten. Lange Zeit zum Studieren haben die Bülacher nicht, bereits am Sonntagabend treffen sie zu Hause in der Hirslen auf die Red Devils March-Höfe.



